Schopenhauerstraße

Die Bebauung Schopenhauerstraße orientiert sich in ihrer Architektursprache an die in Nikolassee vorherrschende traditionelle und gediegene Landhausarchitektur. Da es sich bei dem Grundstück um ein Teilstück der „Villa Muthesius“ handelt, ist die sehr expressiv mit rotem Klinker gemauerte Zaunanlage noch erhalten und war Bestandteil des gesamten Gestaltungskonzeptes.

Die Fassade ist in heller Putzfassade hergestellt, um die Wirkung der prachtvollen roten Klinkerfassade der Muthesiusvilla weiterhin als Baudenkmal im Straßenensemble wirken zu lassen. Hierbei wurde ganz bewusst auf die Übernahme thematischer und materieller Mittel verzichtet.

Projektdaten
Nutzung: 6 Wohneinheiten mit oberirdischen Garagen
Wohnfläche: 896 m²
Bauzeit: Januar 2007 – Februar 2008
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Schweinfurthstraße

Projektdaten
Nutzung: Stadtvilla mit 6 Wohnungen und Garagen
Wohnfläche 1006 m²
Bauzeit August 2007 – September 2008
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Bahnhofstraße

Lichterfelde ist als die älteste Villenkolonie Berlins bekannt und bis heute geprägt durch herrschaftliche Villen der Gründerzeit. Der Unternehmer Johann Anton Wilhelm von Carstenn hat auf eigene Kosten die Bahnhöfe Lichterfelde Ost und Lichterfelde West errichten lassen und somit den wesentlichen Grundstein zur Gründung (um 1860 – 1870) der Villenkolonie gelegt.

Der Architekt Julius Posener, der in Lichterfelde aufwuchs, beschreibt die Villenkolonie folgendermaßen: „Lichterfelde ist heute noch voll von kauzigen Häusern aller Art: Burgen, Miniatur-Plazzi, Schweizerhäuschen, Backsteinschlössern, in deren hohen, ein wenig düsteren Räumen alte Oberste, Staatssekretäre, Privatgelehrte ihr Wesen trieben, Erinnerungen pflegten: Sammlungen, Memoiren (…)“ Die Häuser haben sogar einen Geruch, den der Kenner als „lichterfelderisch“ bezeichnet. Julius Posener.

Das Grundstück Bahnhofstraße liegt im Bezirk Lichterfelde Ost, der weitaus größere Kriegsschäden als Lichterfelde West hinnehmen musste. Insofern sind nur noch vereinzelte Gründerzeitvillen vorhanden, wobei die baumbestandenen Alleen weitestgehend intakt sind.

Die hier vorherrschende Backsteinvillenarchitektur hat uns veranlasst, dieses Material als handwerklich hergestelltes Klinkermauerwerk bei dem Haus fortzuführen. Die großzügigen Raumdispositionen, zum Beispiel im Erdgeschoss mit Eingangshalle und großer offener Freitreppe zu allen folgenden Obergeschossen, einer Wohnküche und dem Wohnzimmer lassen durch ihre Offenheit und Transparenz fließende Übergänge zu. Großflächige bodentiefe Fenster in allen Räumen sichern eine angenehme Belichtungsqualität.

Im 1. Obergeschoss und Dachgeschoss sind Privaträume entstanden, die um die großzügige Freitreppe gruppiert sind, die die zentrale Bedeutung der Freitreppe unterstreichen.

Projektdaten
Wohnfläche ca. 300 m²
Bauzeit 2000 – 2001
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Riemeisterstraße

Projektdaten
Nutzung: 6 Wohneinheiten mit 2 Doppelparkgaragen
Wohnfläche: 1107 m²
Bauzeit Januar 2005 – März 2006
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Winsstraße

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein 6-geschossiges Wohn- und Geschäftshaus, das im begehrten Prenzlauer-Berg-Kiez „Winsviertel“ liegt. Das Eckgebäude wurde aufwendig kernsaniert und 24 Wohnungen sind für Eigennutzer sehr individuell gestaltet und ausgebaut entstanden. Der vorhandene Dachrohling wurde komplett abgetragen und mit 4 Penthousewohnungen neu errichtet. Die gründerzeitliche Fassadenstruktur wurde weitestgehend erhalten, im Sinne einer neuer Stadtreparatur behutsam rekonstruiert und in das gründerzeitliche Straßenbild zurück geführt.

Projektdaten
Nutzung: Kernsanierung eines Wohn- und Geschäftshauses mit 24 Wohnungen und 3 Gewerbeeinheiten
Wohnfläche: 2818 m²
Bauzeit: September 2003 – Dezember 2005
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Angermünder Straße

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein 5-geschossiges Vorderhaus und einem 5-geschossigen Gartenhaus, jeweils mit ausgebautem Dachgeschoss. Die aufwendig kernsanierten Wohnungen wurden für Eigennutzer individuell gestaltet. Hofseitig erhielt jede Wohnung großzügige vorgesetzte Balkone. Die im Gartenhaus gelegenen Wohnungen wurden als Maisonette-Wohnungen konzipiert. Die Straßenfassade wurde originalgetreu saniert und wieder hergestellt.

Projektdaten
Nutzung: Kernsanierung eines Wohnhauses mit 20 Wohneinheiten
Wohnfläche: 1448 m²
Bauzeit:  August 2003 – Oktober 2004
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Schlickweg

Schlachtensee – in der Mitte des Bezirkes Zehlendorf – ist ein am Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Villenkolonie und erhielt seinen Namen nach dem nördlich angrenzenden See, der zur Kette der Grunewaldseen gehört. Nach der Eröffnung des S-Bahnhofes „Schlachtensee“ entwickelte sich die Villenkolonie sehr schnell und brachte auf den großzügig geschnittenen Parzellen stattliche Landhausvillen unterschiedlichster Stile hervor.

Das Gebäude Schlickweg  erinnert in seiner Größe und Architektursprache an diese Landhausarchitektur mit ihren hohen Mansarddächern und differenzierten Fassadengestaltungen.

Projektdaten
Nutzung: Stadtvilla mit 6 Wohneinheiten und Tiefgarage
Wohnfläche 1121 m²
Bauzeit: August 2002 – September 2003
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Christburger Straße

Das Grundstück Christburger Straße liegt im Szenebezirk Prenzlauer Berg, der die größte zusammenhängende gründerzeitliche Bebauung Berlins darstellt. Städtebaulich ist das Objekt als Baulückenschließung in die gründerzeitliche Zellenstruktur eingefügt. Die traditionelle Fassadengestaltung mit Erkern, Balkonen und einer 3-stufigen Gliederung mit Sockel, Fassadenmittelteil und der Dachzone als Staffelgeschoss gibt dem Gebäude einen systematischen Aufbau an Stabilität und Homogenität.

Die Wohnungen sind als Zweispännerwohnung pro Etage mit einer Größe von 100 – zum Teil 160 m² großzügig angelegt. Durch die bodentiefen Fenster werden hochwertig belichtete Raumqualitäten erreicht und lassen einen starken Bezug zum Stadtraum zu.

Projektdaten
Nutzung: 9 Wohneinheiten mit Tiefgarage
Wohnfläche: 1101 m²
Bauzeit: April 2006 – Juni 2007
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Bernadottestraße

Projektdaten
Nutzung: Stadtvilla mit 5 Wohneinheiten und Tiefgarage
Wohnfläche: 977 m²
Bauzeit: August 2003 – September 2004
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9

Wangenheimstraße

Das Grundstück liegt im Ortsteil Grunewald, im Bezirk Wilmersdorf-Charlottenburg, am südlichen Ende des Kurfürstendamms und entstand um die Jahrhundertwende als Villenkolonie auf Anregung des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck. Die Villenkolonie entwickelte sich als Wohnort vieler berühmter Berliner wie Edmund Feuchtwanger, Max Reinhardt, G. Hauptmann und weiteren namhaften Persönlichkeiten. Auch heute ist Grunewald durch einen hohen Grünanteil, den Grunewaldseen, der Havel und der Nähe zur Westcity der begehrteste Wohnungsstandort Berlins. Der repräsentative Villenbestand auf großzügig parzellierten Grundstücken und Straßen mit altem Baumbestand machen den Standort attraktiv und unverwechselbar.

Die beiden repräsentativen Stadtvillen wurden auf einem parkähnlichen Grundstück errichtet und befinden sich somit in der Tradition der Grunewalder Villenarchitektur.

Die Unverwechselbarkeit beider Baukörper wird durch die zum einen symmetrisch und zum anderen asymmetrische Treppenhausanordnung und resalitähnlicher Vertikalbetonung erzielt. Der stilistische Einsatz mit waagerechten Gesimsbändern macht die horizontale Grundriss-Schichtung sichtbar. Jede Etage weist eine großzügige, repräsentative Wohnung auf. Die rustizierte Bossenstruktur im Erdgeschoss verleit den Baukörpern einen festen stabilen Sockel und lässt den repräsentativen Charakter der „Belle Etage“ sichtbar werden.

Projektdaten
Nutzung: 2 Stadtvillen mit 7 Wohneinheiten mit Tiefgarage
Wohnfläche: 1514 m²
Bauzeit: Juli 2008 – September 2009
Leistungen gemäß HOAI: Leistungsphase 1 – 9